Gesundheit und (Erb-) Krankheiten bei unseren Haustieren

Die Golddrahtimplantation - Wissens- und Beachtenswertes

Quelle: © Kleintierklink Krafzel - Hannover - Beitrag der Kleintierklink Krafzel - Hannover:

Was wird eigentlich gemacht?

Beispiel - Hüftdysplasie:

Nach einer sorgfältigen Diagnose mit Hilfe u.a. der Gangbildanalyse, Schmerz- und Triggerpunktpalpation (=

manuelle Untersuchung auf Schmerzsituationen) und Hüftröntgen, werden dem Hund in Narkose um jede

Hüftpfanne an mehreren Stellen zwischen drei und sieben Golddrahtimplantate eingesetzt. Der Eingriff dauert

je nach Schwere der Erkrankung in der Regel zwischen 45 Minuten und zwei Stunden:

Eine Hohlnadel wird an das Zielgebiet (z.B. Gelenkskapsel) herangeführt. Die Einstichstellen befinden sich an

Akupunkturpunkten vor, über und hinter dem Hüftgelenk. Nach Prüfung der richtigen Lage werden in den Konus

der Nadel ein bis drei, ca. 2-3 mm lange, sterile Golddrahtstücke (24 Karat Gold) eingelegt und gemeinsam mit

einem stumpfen Metallstift (Mandrin) in die Tiefe vorgeführt.

Danach wird die Nadel und dann der Mandrin entfernt und der ca. 0,5 cm lange Hautschnitt mit einer Naht

verschlossen.

Bei medizinischer Notwendigkeit und arthrotischen Veränderungen wird über die gleichen Punkte der

Oberschenkelhals bzw. die hüftbewegende Muskulatur mit Implantaten versehen. Nach Beendigung der

Narkose stehen die Hunde problemlos auf - so, als wäre nichts geschehen - ohne Rekonvaleszenz. Die Methode

ist minimal invasiv und bereitet dem Patienten keine Operationsschmerzen.

Die Golddrahtstücke wachsen ohne weitere Probleme im Gewebe ein und verbleiben ein Leben lang an ihrer

gewünschten Stelle - sie wandern nicht!

Nachbehandlung:

Nach zwei Tagen bis zwei Wochen können die positiven Veränderungen beim Patienten beobachtet werden. Die

Schmerzen nehmen deutlich ab oder verschwinden gänzlich.

Hier setzt das Bewegungstraining ein:

Die für den Hund neuen Bewegungsmöglichkeiten nutzen wir in der Phase der ersten Schmerzlinderung bzw. -

stillung, um das normale Gangmuster wieder zu erlernen.

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Was wird eigentlich gemacht?

Beispiel - Hüftdysplasie:

Nach einer sorgfältigen Diagnose mit Hilfe u.a. der

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Triggerpunktpalpation (= manuelle Untersuchung auf

Schmerzsituationen) und Hüftröntgen, werden dem

Hund in Narkose um jede Hüftpfanne an mehreren

Stellen zwischen drei und sieben

Golddrahtimplantate eingesetzt. Der Eingriff dauert

je nach Schwere der Erkrankung in der Regel

zwischen 45 Minuten und zwei Stunden:

Eine Hohlnadel wird an das Zielgebiet (z.B.

Gelenkskapsel) herangeführt. Die Einstichstellen

befinden sich an Akupunkturpunkten vor, über und

hinter dem Hüftgelenk. Nach Prüfung der richtigen

Lage werden in den Konus der Nadel ein bis drei, ca.

2-3 mm lange, sterile Golddrahtstücke (24 Karat

Gold) eingelegt und gemeinsam mit einem stumpfen

Metallstift (Mandrin) in die Tiefe vorgeführt.

Danach wird die Nadel und dann der Mandrin

entfernt und der ca. 0,5 cm lange Hautschnitt mit

einer Naht verschlossen.

Bei medizinischer Notwendigkeit und arthrotischen

Veränderungen wird über die gleichen Punkte der

Oberschenkelhals bzw. die hüftbewegende

Muskulatur mit Implantaten versehen. Nach

Beendigung der Narkose stehen die Hunde problemlos

auf - so, als wäre nichts geschehen - ohne

Rekonvaleszenz. Die Methode ist minimal invasiv

und bereitet dem Patienten keine

Operationsschmerzen.

Die Golddrahtstücke wachsen ohne weitere Probleme

im Gewebe ein und verbleiben ein Leben lang an ihrer

gewünschten Stelle - sie wandern nicht!

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Nach zwei Tagen bis zwei Wochen können die

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