Gesundheit und (Erb-) Krankheiten bei unseren Haustieren

Die Golddrahtimplantation - Wissens- und Beachtenswertes

Quelle: © Kleintierklink Krafzel - Hannover - Beitrag der Kleintierklink Krafzel - Hannover:

D.h. der Hund wird bis zur Nahtentfernung (i.d.R. 10 - 14 Tage nach der Operation) an der kurzen Leine im

schnellen, kontrollierten Schritt bewegt - kein Trab, kein Galopp! Bei letzteren Gangarten wäre es dem Hund

möglich, durch Ausgleichsbewegungen den "alten" Schmerz zu vermeiden. Im Schritt muss das Gelenk

"durchbewegt" werden. Man sollte die Spaziergänge zweimal täglich durch-führen - so lange es die Kondition

des Hundes (und des Besitzers ...) zulässt!

Damit wird das Gangbild des Hundes, je nach vorliegender Veränderung des Hüftgelenkes, weitgehend

normalisiert und der Muskelaufbau gefördert. Die Muskelumstrukturierung (die Muskeln werden nach z.T.

jahrelanger Schonbewegung wieder oder teilweise erstmals eingesetzt) kann häufig schmerzhaft sein oder zu so

starken Mißempfindungen führen, dass vorübergehend Schmerzen ("Muskelkater") in der betroffenen Region

auftreten können. Diese Phase geht im Normalfall ohne medikamentöse Schmerzstillung vorüber, dauert aber

manchmal bis zu drei Wochen.

Auch die Strukturen des Beckens und die hinteren Abschnitte der Wirbelsäule, welche bisher aufgrund der

Schonhaltung arg in Mitleidenschaft gezogen waren, werden nun normal belastet, und es ist mit keinen

weiteren knöchernen Zubildungen in diesen Gebieten mehr zu rechnen.

Die Beobachtungen von Dr. Durkes gehen sogar so weit, dass er nach langfristigen Röntgenkontrollen sogar die

Rückbildung von Arthrosen beobachten konnte.

Der Wirkmechanismus

dürfte u.a. über eine Normalisierung des Gewebe-pH-Wertes im Entzündungsgebiet führen. Es entsteht ein

Säuremilieu (=pH), in welchem Schmerz auslösende und übertragende Stoffe, die im Verlaufe einer Entzündung

entstehen, nicht mehr an der Nervenmembran angreifen können. Dadurch gibt der Hund seine oft jahrelang

praktizierte Schonhaltung auf, und das Bewegungsbild normalisiert sich.

Bei welchen Patienten macht die Golddrahtimplantation Sinn?

Es werden vorwiegend Hunde mittleren und hohen Alters operiert, wie auch junge Hunde mit teilweise

hochgradigen Veränderungen

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D.h. der Hund wird bis zur Nahtentfernung (i.d.R. 10

- 14 Tage nach der Operation) an der kurzen Leine im

schnellen, kontrollierten Schritt bewegt - kein Trab,

kein Galopp! Bei letzteren Gangarten wäre es dem

Hund möglich, durch Ausgleichsbewegungen den

"alten" Schmerz zu vermeiden. Im Schritt muss das

Gelenk "durchbewegt" werden. Man sollte die

Spaziergänge zweimal täglich durch-führen - so lange

es die Kondition des Hundes (und des Besitzers ...)

zulässt!

Damit wird das Gangbild des Hundes, je nach

vorliegender Veränderung des Hüftgelenkes,

weitgehend normalisiert und der Muskelaufbau

gefördert. Die Muskelumstrukturierung (die Muskeln

werden nach z.T. jahrelanger Schonbewegung wieder

oder teilweise erstmals eingesetzt) kann häufig

schmerzhaft sein oder zu so starken

Mißempfindungen führen, dass vorübergehend

Schmerzen ("Muskelkater") in der betroffenen Region

auftreten können. Diese Phase geht im Normalfall

ohne medikamentöse Schmerzstillung vorüber, dauert

aber manchmal bis zu drei Wochen.

Auch die Strukturen des Beckens und die hinteren

Abschnitte der Wirbelsäule, welche bisher aufgrund

der Schonhaltung arg in Mitleidenschaft gezogen

waren, werden nun normal belastet, und es ist mit

keinen weiteren knöchernen Zubildungen in diesen

Gebieten mehr zu rechnen.

Die Beobachtungen von Dr. Durkes gehen sogar so

weit, dass er nach langfristigen Röntgenkontrollen

sogar die Rückbildung von Arthrosen beobachten

konnte.

Der Wirkmechanismus

dürfte u.a. über eine Normalisierung des Gewebe-pH-

Wertes im Entzündungsgebiet führen. Es entsteht ein

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und übertragende Stoffe, die im Verlaufe einer

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Nervenmembran angreifen können. Dadurch gibt der

Hund seine oft jahrelang praktizierte Schonhaltung

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