Gesundheit und (Erb-) Krankheiten bei unseren Haustieren

gPRA beim Hund - gPRA allgemein - Stand April 2007 - Ergänzung März 2008 - Seite 3

Musste man früher nicht nur einen befallenen Hund aus der Zucht nehmen, sondern auch seine Eltern (Träger)

und auch seine Geschwister (freie, Träger oder Befallene, siehe Erbschema) und verlor dadurch ganze

Zuchtlinien, so können jetzt alle Hunde weiterhin in der Zucht bleiben.

Ob Ihr eigener Hund "Clear/Frei" oder "Carrier/Träger" ist, ist für seine eigene Gesundheit nebensächlich. Es

hat nur Bedeutung, wenn Sie selbst züchten wollen, da Sie einen "Carrier/Träger"-Hund mit einem "Clear/Frei"

verpaaren müssen.  

Züchter müssen auf jeden Fall bedenken, dass sie aufgrund der Produkthaftung verantwortlich gemacht werden

können, wenn ein Hund aus ihrer Zucht an prcd/PRA erkrankt - und dieser Hund aus einer Paarung ungetesteter

Elterntiere stammt!

 Züchter, die also auf der Welpenliste den Vermerk "DNA (PRA) getestete Eltern" stehen haben, leisten einen

wertvollen Beitrag zur Gesundheit der Rasse und das Thema "PRA" kann in ein paar Jahren Vergangenheit

sein. In Deutschland, Ungarn, Holland, Belgien, Schweden, Amerika sind mittlerweile diverse Hunde mit einem

gPRA-Gentest  untersucht bzw. getestet worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Anteil "Träger" zu

"Pra-frei" getesteter Tiere teilweise gleich groß ist, aber auch diverse "affected" Hunde sind leider darunter.

Carrier/Träger Hunde müssen in jeden Fall in der Zucht bleiben, denn sie sind für die Erhaltung der genetischen

Vielfalt äußerst wertvoll, dürfen natürlich nur mit freien Hunden verpaart werden.

Frei getestete Hunde könnten theoretisch mit erkrankten Hunden (affected =Merkmal-Träger) verpaart werden.

Dann werden zwangsläufig immer alle Welpen (=100% der Nachkommen) je ein krankes und ein gesundes Gen

erben, also Träger sein und dieses Gen dann auch weitervererben, wenn sie in die Zucht kommen. Allerdings

wird keiner der Nachkommen an gPRA erblinden. Eine solche Verpaarung sollte jedoch nur eine Ausnahme sein,

um die Zahl der Anlageträger auf lange Sicht hin zu dezimieren und die Krankheit einzudämmen.

Werden Anlage-Träger mit Merkmal-Träger (affected =erkranktem Hund ) verpaart, wird die Hälfte der Welpen

immer erblinden, die andere Hälfte wird Träger sein. Werden jedoch erkrankte Hunde mit erkrankten Hunden

verpaart, werden alle Nachkommen immer erblinden. Es müssen jetzt alle Kuvaszok Züchter im Inn- und

Ausland zusammen arbeiten, damit nicht noch mehr Hunde erblinden. 

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Musste man früher nicht nur einen befallenen Hund

aus der Zucht nehmen, sondern auch seine Eltern

(Träger) und auch seine Geschwister (freie, Träger

oder Befallene, siehe Erbschema) und verlor dadurch

ganze Zuchtlinien, so können jetzt alle Hunde

weiterhin in der Zucht bleiben.

Ob Ihr eigener Hund "Clear/Frei" oder

"Carrier/Träger" ist, ist für seine eigene Gesundheit

nebensächlich. Es hat nur Bedeutung, wenn Sie selbst

züchten wollen, da Sie einen "Carrier/Träger"-Hund

mit einem "Clear/Frei" verpaaren müssen.  

Züchter müssen auf jeden Fall bedenken, dass sie

aufgrund der Produkthaftung verantwortlich

gemacht werden können, wenn ein Hund aus ihrer

Zucht an prcd/PRA erkrankt - und dieser Hund aus

einer Paarung ungetesteter Elterntiere stammt!

 Züchter, die also auf der Welpenliste den Vermerk

"DNA (PRA) getestete Eltern" stehen haben, leisten

einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit der Rasse

und das Thema "PRA" kann in ein paar Jahren

Vergangenheit sein. In Deutschland, Ungarn, Holland,

Belgien, Schweden, Amerika sind mittlerweile diverse

Hunde mit einem gPRA-Gentest  untersucht bzw.

getestet worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass

der Anteil "Träger" zu "Pra-frei" getesteter Tiere

teilweise gleich groß ist, aber auch diverse "affected"

Hunde sind leider darunter.

Carrier/Träger Hunde müssen in jeden Fall in der

Zucht bleiben, denn sie sind für die Erhaltung der

genetischen Vielfalt äußerst wertvoll, dürfen

natürlich nur mit freien Hunden verpaart werden.

Frei getestete Hunde könnten theoretisch mit

erkrankten Hunden (affected =Merkmal-Träger)

verpaart werden. Dann werden zwangsläufig immer

alle Welpen (=100% der Nachkommen) je ein krankes

und ein gesundes Gen erben, also Träger sein und

dieses Gen dann auch weitervererben, wenn sie in die

Zucht kommen. Allerdings wird keiner der

Nachkommen an gPRA erblinden. Eine solche

Verpaarung sollte jedoch nur eine Ausnahme sein, um

die Zahl der Anlageträger auf lange Sicht hin zu

dezimieren und die Krankheit einzudämmen.

Werden Anlage-Träger mit Merkmal-Träger (affected

=erkranktem Hund ) verpaart, wird die Hälfte der

Welpen immer erblinden, die andere Hälfte wird

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