Gesundheit und (Erb-) Krankheiten bei unseren Haustieren

Hüftgelenksdysplasie (HD) beim Hund - Seite 3

 Für zukünftige Zuchttiere ist diese Taktik aber nicht geeignet, da die genetische Belastung für HD damit nicht

aufgedeckt werden kann. Kommen derart aufgezogene, erblich aber belastete Hunde zum Zuchteinsatz, wird die

Veranlagung zu HD an die nächste Generation weitergegeben. Die Folge ist, dass unter den Nachkommen von

Hunden mit guten Hüftgelenken dysplastische Nachkommen auftreten.

In Züchterkreisen wird vermutet, dass die jugendliche Aktivität der Welpen HD verursachen könne. Bis heute

konnte diese Theorie nicht bewiesen werden. Ein gesundes Hüftgelenk wird durch die normale Bewegung und

durch Spielen mit Artgenossen nicht geschädigt. Sicher ist es vernünftig, eine massive Überbeanspruchung des

noch unreifen Skeletts des Junghundes zu vermeiden, da ein Knochen im Wachstum weniger belastbar ist, als

das Skelett eines ausgewachsenen Tieres.

Welche Folgen hat HD?

Bei Bewegung werden die Hüftgelenke regelmässig zyklisch belastet. Ein stabiles Gelenk erträgt diese

lebenslange Belastung problemlos, es bleibt gesund. Die regelmässige Belastung ist sogar notwendig für die

Ernährung des Gelenkknorpels. Bei einem instabilen oder fehlgebildeten Hüftgelenk jedoch führt die

wiederkehrende Fehlbelastung zu Zerrungen der Gelenkskapsel, der Bänder und zur Schädigung, des

Gelenkknorpels und der gelenksbeteiligten Knochen. Es entwickeln sich knöcherne Zubildungen und

Verformungen am Gelenk, welche auf dem Röntgenbild als bleibende Arthrose sichtbar sind.

Die Folgen sind Schmerzen im Hüftgelenk. Die Hunde versuchen die Hintergliedmasse zu entlasten. Diese beiden

Mechanismen führen zu Muskelschwund, was die Arthrose weiter fördert, weil dadurch die stützende Funktion

der Muskulatur am Hüftgelenk wegfällt. Hunde mit mittel- bis hochgradiger HD sind deshalb meist weniger

aktiv. Sie legen sich häufig hin, zeigen Mühe beim Aufstehen und lahmen in der Hinterhand, insbesondere nach

längerem Liegen. Im Frühstadium der Krankheit kann die Lahmheit nach den ersten Schritten noch

verschwinden. Später zeigen Dysplasie geplagte Hunde bei körperlichen Aktivitäten immer deutlicher

Lahmheitsanzeichen. Nicht selten verändert sich unter chronischen Schmerzen auch der Charakter des Hundes.

Aus dem fröhlichen Lebensgefährten kann ein missmutiger, mitunter sogar bissiger Zeitgenosse werden.

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bei unseren Haustieren

Hüftgelenksdysplasie (HD) beim

Hund - Seite 3

 Für zukünftige Zuchttiere ist diese Taktik aber nicht

geeignet, da die genetische Belastung für HD damit

nicht aufgedeckt werden kann. Kommen derart

aufgezogene, erblich aber belastete Hunde zum

Zuchteinsatz, wird die Veranlagung zu HD an die

nächste Generation weitergegeben. Die Folge ist, dass

unter den Nachkommen von Hunden mit guten

Hüftgelenken dysplastische Nachkommen auftreten.

In Züchterkreisen wird vermutet, dass die jugendliche

Aktivität der Welpen HD verursachen könne. Bis

heute konnte diese Theorie nicht bewiesen werden.

Ein gesundes Hüftgelenk wird durch die normale

Bewegung und durch Spielen mit Artgenossen nicht

geschädigt. Sicher ist es vernünftig, eine massive

Überbeanspruchung des noch unreifen Skeletts des

Junghundes zu vermeiden, da ein Knochen im

Wachstum weniger belastbar ist, als das Skelett eines

ausgewachsenen Tieres.

Welche Folgen hat HD?

Bei Bewegung werden die Hüftgelenke regelmässig

zyklisch belastet. Ein stabiles Gelenk erträgt diese

lebenslange Belastung problemlos, es bleibt gesund.

Die regelmässige Belastung ist sogar notwendig für

die Ernährung des Gelenkknorpels. Bei einem

instabilen oder fehlgebildeten Hüftgelenk jedoch

führt die wiederkehrende Fehlbelastung zu Zerrungen

der Gelenkskapsel, der Bänder und zur Schädigung,

des Gelenkknorpels und der gelenksbeteiligten

Knochen. Es entwickeln sich knöcherne Zubildungen

und Verformungen am Gelenk, welche auf dem

Röntgenbild als bleibende Arthrose sichtbar sind.

Die Folgen sind Schmerzen im Hüftgelenk. Die Hunde

versuchen die Hintergliedmasse zu entlasten. Diese

beiden Mechanismen führen zu Muskelschwund, was

die Arthrose weiter fördert, weil dadurch die

stützende Funktion der Muskulatur am Hüftgelenk

wegfällt. Hunde mit mittel- bis hochgradiger HD sind

deshalb meist weniger aktiv. Sie legen sich häufig

hin, zeigen Mühe beim Aufstehen und lahmen in der

Hinterhand, insbesondere nach längerem Liegen. Im

Frühstadium der Krankheit kann die Lahmheit nach

den ersten Schritten noch verschwinden. Später

zeigen Dysplasie geplagte Hunde bei körperlichen

Aktivitäten immer deutlicher Lahmheitsanzeichen.

Nicht selten verändert sich unter chronischen

Schmerzen auch der Charakter des Hundes. Aus dem

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mitunter sogar bissiger Zeitgenosse werden.

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